So bleibt das Herz Ihres Hundes gesund


Ein gesundes Hundeherz

Der Gesundheit unseres eigenen Herzens schenken wir Menschen fortwährend große Aufmerksamkeit, doch sollten wir bedenken, dass diese Thematik auch bei Hunden von immenser Bedeutung ist. Nachstehend finden Sie die wichtigsten tiermedizinischen Ratschläge, welche Sie beachten sollten, damit Ihr Liebling gesund bleibt und ein möglichst langes und glückliches Leben führen kann.

Ernährung

Die Ernährung ist sowohl beim Menschen als auch beim Hund für die Gesunderhaltung des Herzens von zentraler Bedeutung. Übergewicht ist für das Hundeherz äußerst schädlich, infolgedessen ist es Ihre Aufgabe, dem Tier eine ausgewogene, gesunde Ernährung anzubieten, um auf diese Weise ein optimales Körpergewicht zu gewährleisten. Wenn Sie glauben, Ihr Hund könnte übergewichtig sein, lesen Sie bitte den folgenden Artikel genauer und holen Sie sich bei Ihrem Tierarzt diesbezüglich weiteren fachlichen Rat.

Möchte ein Hundehalter den Speiseplan für sein eigenes Tier zusammenstellen, kann dies eine außerordentlich verwirrende Angelegenheit sein. So steht er einerseits einem überwältigenden Angebot an Tierfutter gegenüber, andererseits finden sich zahlreiche Weltanschauungen darüber, ob man sein Tier mit Nass- oder Trockenfutter, lieber biologisch und naturbelassen oder mit handelsüblichem Fertigfutter ernähren sollte. Ganz gleich, wie Sie sich auch immer entscheiden mögen, achten Sie stets darauf, dass die Herkunft der Zutaten bekannt ist und diese qualitativ hochwertig sind. Bei Fertigfutter sollten Sie stets daran denken, dass die Reihenfolge, in der die Zutaten aufgelistet sind, in engem Verhältnis zu deren mengenmäßiger Verteilung innerhalb des Futters steht. Achten Sie also genau darauf, ob das Futter Antioxidantien enthält und ob es Ihrem Hund auch schmeckt. Im Zweifelsfall lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist sowohl für das Herz als auch für das generelle gesundheitliche und seelische Wohlbefinden Ihres Hundes unerlässlich. Es gibt eine große Bandbreite an sportlichen Betätigungen, die Sie auch gemeinsam mit Ihrem Hund genießen können, so beispielsweise Spazierengehen, Wandern und sogar Schwimmen.

Tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen

Idealerweise sollten Sie Ihren Hund einmal jährlich routinemäßig untersuchen lassen, zeigt das Tier jedoch gesundheitliche Auffälligkeiten, können zur genaueren Überwachung häufigere Untersuchungen notwendig sein. Tierärztliche Untersuchungen sind weit wichtiger, als Sie möglicherweise annehmen, da dreiviertel aller Hunde im mittleren Alter, im Allgemeinen mit fünf bis neun Jahren, an Zahnkrankheiten zu leiden beginnen, was wiederum mit einer Herzerkrankung in Verbindung gebracht werden kann.

Regelmäßige Termine zur professionellen Zahnreinigung verhindern nicht nur Zahnerkrankungen, sondern tragen auch dazu bei, Schäden an den Herzklappen zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Sollte Ihr Hund eine Erkrankung am Herzen entwickeln, ist eine möglichst frühe Diagnose für eine optimale Behandlung und ein gutes Ergebnis von überragender Bedeutung. Ihr Tierarzt kann blutdrucksenkende Medikamente verordnen und die Lebensqualität Ihres Hundes auf diese Weise entscheidend verbessern.

Nahrungsergänzungsmittel

Während zahlreiche für Hunde angebotene Nahrungsergänzungsmittel bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nicht notwendig sind, fördern doch einige von Ihnen tatsächlich die Gesundheit Ihres Tieres positiv. Omega-3-Fettsäuren sowie das Coenzym Q10 haben sich in wissenschaftlichen Untersuchungen ihre gesundheitsfördernde Wirkung auf Herz von Hunden erwiesen. Gleichwohl sollten Sie stets Ihren Tierarzt zurate ziehen, bevor Sie Ihrem Hund irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel geben.