Hygienevorkehrungen und die Gesundheit Ihres Hundes


Napf waschen

Auf Grund der stetig zunehmenden Anzahl an Meldungen von Salmonellen- und Bakterienbefall in Hunde- und Tierfutter ist es ratsam, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um Gesundheit und Wohlbefinden sowohl für Sie, als auch für Ihren Hund sicherzustellen.

Hier sind einige Tipps aufgeführt, wie dies genau zu tun ist:

Waschen Sie täglich den Napf Ihres Hundes aus

Sauberes Wasser und saubere Futterschüsseln sind wesentliche Faktoren, um auf Dauer die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes zu gewährleisten, da eine Vielzahl an Bakterien in den Schüsseln verbleiben, wenn diese nicht gewaschen werden. Dies hängt zum größten Teil mit der Tatsache zusammen, dass Bakterien aus dem Maul Ihres Hundes (und aus dessen Hinterteil, das dieser womöglich abgeleckt hat) in der Schüssel zurückbleiben, nachdem daraus gefressen oder getrunken wurde, und schließlich mit der Zeit zunehmen und sich verbreiten, wenn sie nicht entfernt werden. Dies stellt nicht nur ein Risiko für die Gesundheit Ihres Hundes dar, sondern auch für jene Ihrer Kinder, falls diese mit den Schüsseln in Berührung kommen. Sollten Sie zum Austeilen des Futters einen Löffel verwenden, ist es wichtig, auch diesen zu reinigen.

Waschen Sie die Futternäpfe Ihres Hundes niemals im Spülbecken in der Küche, sondern in einem anderen Bereich, mit heißem, seifigem Wasser.

Hände waschen

Waschen Sie Ihre Hände

Bevor Sie Ihre eigenen Mahlzeiten zubereiten, waschen Sie sich gewiss gründlich die Hände, und diese Gewohnheit sollten Sie beim Umgang mit dem Futter Ihres Hundes beibehalten – ganz gleich, ob Sie auf industriell hergestelltes oder selbstgekochtes Hundefutter zurückgreifen, sollte Hygiene Ihr allererster Gedanke sein. Des Weiteren ist es zu empfehlen, dass Sie sich jedes Mal die Hände waschen, nachdem Sie etwa den Futternapf Ihres Hundes, das Futter, Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel oder Leckerlis berühren, um eine Querkontamination zu vermeiden.

Futterlagerung

Trockenfutter sollte vorzugsweise aus dem Beutel entfernt werden und in einem trockenen, luftdichten Behälter an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Sollten Sie das Trockenfutter direkt im Beutel lagern, sollte dieser nicht länger als 30 Tage so luftdicht wie möglich verschlossen werden, um das Risiko eines Bakterienbefalls zu reduzieren.

Nass- oder Dosenfutter sollte nach Anbruch stets in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden. Üblicherweise lässt dieser sich gefahrlos bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren, sollte nach Ablauf dieser Zeit jedoch entsorgt werden. Verwenden Sie stets einen sauberen Löffel, um das Futter auszuteilen und stecken Sie diesen nicht wieder in den Behälter, sobald er mit dem Napf Ihres Hundes in Berührung gekommen ist, um Bakterienbefall zu vermeiden.

Bevor Sie Ihren Hund damit füttern, sollten Sie das Futter immer zuvor überprüfen. Sollte es verdorben erscheinen, entsorgen Sie es oder reklamieren Sie es in dem Geschäft, wo Sie dieses gekauft haben.

Vermeiden Sie die Leckerli-Falle

Kaufen Sie niemals hochgradig riskante Hundeleckerlis wie jene, die in Tierhandlungen oder Futterfachmärkten in Großbehältern aufbewahrt werden. Diese kommen mit jedweder Art von Bakterien in Kontakt, sobald Kunden mit ihren Händen darin herumwühlen, um für ihren Hund das nächste Leckerli herauszunehmen.

Entscheiden Sie sich stattdessen für einzeln verpackte Hundeleckerlis und vermeiden Sie solche aus getrockneten Tierbestandteilen wie Kalbsfüßen, Schweineohren, Sehnen, Ochsenziemern und einigen Knochenarten, da diese nachweislich häufig von Salmonellen befallen sind.

Lassen Sie beim Füttern roher oder selbst zubereiteter Nahrung Vorsicht walten

Bei Rohkost besteht zusätzlich die Gefahr einer Lebensmittelvergiftung, und zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass industriell hergestelltes wie selbstgekochtes Futter gesundheitsschädliche Bakterien beinhalten kann. Zwar verursachen diese Ihrem Hund möglicherweise keine Krankheit, können aber auf Grund der Absonderung krankheitserregender Bakterien dennoch ein großes Risiko für Menschen und andere Tiere in direkter Umgebung sein.

Sollten Sie Rohkost aus industrieller Herstellung verfüttern, informieren Sie sich stets über den Hersteller und die Hygienevorkehrungen eines jeden Unternehmens, das an der Verarbeitung des Produkts beteiligt ist.

Wenn Sie selbstgekochtes oder rohes Futter zubereiten, achten Sie auf hygienischen Umgang damit, um das Risiko einer Bakterienverseuchung zu reduzieren.