Die Haltbarkeitsdauer von Hundefutter


Hundefutter variieren

Möglicherweise haben Sie sich bereits ausgiebig informiert und sich für eine ideale, hochwertige Sorte Hundefutter für Ihren Liebling entschieden. Dennoch ist es wichtig, stets daran zu denken, dass hiermit die Verantwortung Ihrem Hund gegenüber keineswegs endet. Vor allem die korrekte Handhabung und Lagerung des Futters ist von allerhöchster Bedeutung, um zu gewährleisten, dass Geschmack und Nährwert des Futters lange erhalten bleiben.

Hierfür ist vor allem wichtig, die Mindesthaltbarkeit des Hundefutters vor Augen zu haben, aber auch, wie streng diese beachtet werden sollte. Hilfreich ist dabei immer die Kenntnis der im Futter enthaltenen Konservierungsstoffe. Ausführliche Details hierzu finden Sie weiter unten.

Verwendung des Futters gemäß Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)

Überprüfen Sie beim Kauf von Hundefutter, ganz gleich ob aus dem Beutel oder aus der Dose, immer das auf der Verpackung angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum. Namhafte Hersteller versehen ihre hochwertigen Futterprodukte üblicherweise mit einem leicht zu erkennenden Aufdruck des MHDs. Sollte die Mindesthaltbarkeit aus welchen Gründen auch immer nicht auf der Verpackung des Hundefutters Ihrer Wahl angegeben sein, ist es möglicherweise an der Zeit, zu einem anderen Produkt zu wechseln.

Mindesthaltbarkeit

In der Regel weist Trockenfutter eine Haltbarkeit von etwa einem Jahr auf, während Dosenfutter auch zwei Jahre nach Herstellung noch absolut einwandfrei sein sollte. Befolgen Sie stets diesen Richtwert und prüfen Sie vor dem Kauf eines Produkts dessen MHD. Sollten Sie daheim nach einem Kauf oder einer Anlieferung bemerken, dass ein Futterprodukt sein Haltbarkeitsdatum bereits überschritten hat, wenden Sie lieber die Mühe auf, es zu reklamieren und umzutauschen, als die Gesundheit Ihres Hundes aufs Spiel zu setzen, indem Sie ihn dennoch damit füttern.

Konservierungsstoffe

Diverse Konservierungsmittel sowohl in Nass- als auch Trockenfutter beeinflussen die Haltbarkeit auf unterschiedliche Weise. Natürliche Konservierungsstoffe wie Vitamin E zersetzen sich üblicherweise schneller als künstliche Alternativen wie BHT (E 321), BHA (E 320) und Ethoxyquin (E 324). Aus diesem Grund sind natürliche Futterprodukte auch rascher verderblich als solche mit künstlichen Konservierungsstoffen.

Sollten Sie daher naturbelassenes Hundefutter für Ihren Hund bevorzugen, ist es zu empfehlen, dass Sie davon immer nur kleinere Mengen einlagern und diese in kürzeren Abständen regelmäßig nachkaufen.

Lagerung

Genau wie bei Ihren eigenen Lebensmitteln sind die häufigsten Ursachen für Schädigung des Hundefutters Hitze, Feuchtigkeit, Sauerstoff und direktes Licht. Wenn das Futter Sauerstoff und Hitze ausgesetzt ist, beginnt der Prozess der Oxidation, wodurch das Futter sauer wird sowie Vitamine und Nährstoffe verliert. Zudem kann es bei Aufnahme zu Lebensmittelvergiftung und ernsthaften Erkrankungen führen.

Die Lagerung Ihres Hundefutters sollte stets auf eine Art erfolgen, die es von schädlichen Umwelteinflüssen möglichst abschirmt. In der Regel ist die gewohnte Zimmertemperatur sowohl für Trocken- als auch Dosenfutter rundum geeignet, sollte jedoch die 32°C nicht übersteigen. Temperaturen unter 10°C beeinflussen möglicherweise Aussehen, Geschmack und Textur von Dosenfutter, beeinträchtigen jedoch nicht den Nährwert des Futters.

Vermeiden Sie es, Trockenfutter in Räumen zu lagern, die anfällig für Feuchtigkeit sind (bspw. Waschküche, Keller usw.), da dies die Bildung von Schimmel begünstigt. Wenn möglich, bewahren Sie Trockenfutter in der Originalverpackung oder in luftdichten Behältern auf, um einen Befall durch Insekten oder Nager zu verhindern.

Dosenfutter sollte nach Öffnung idealerweise mit einem luftdichten Deckel verschlossen, im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von drei Tagen aufgebraucht werden.