Die Wahl des richtigen Hundefutters


Die richtige Hundefutterwahl

Ihr Hund ist ein ganz besonderes Familienmitglied und Sie wollen nur das Beste für ihn oder sie. Dazu gehört auch, nur das gesündeste Futter zu verfüttern. Allerdings gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten, dass es sehr kompliziert sein kann, das richtige Futter und die richtige Marke für Ihren Hund herauszufinden.

Es ist wichtig zu bedenken, dass es keine Handelsmarke gibt, die zu jedem Hund passt bzw. für ihn die beste ist. Einige hochqualitative Hundefutter mögen zwar sehr gut für die Mehrheit der Hunde geeignet sein, andere wiederum sind nicht so gut und können sogar Magen-Darm-Verstimmungen auslösen. Es geht vor allem darum herauszufinden, welches Futter für den entsprechenden Hund am besten funktioniert. Zum Glück gibt es heute viele, sehr gut zubereitete, qualitative Hundefutter auf dem Markt, die es möglich machen Einiges zu probieren, um festzustellen, was am besten zu Ihrem Haustier passt.

Im Folgenden finden Sie einige Regeln für die richtige Wahl des Futters für Ihren Hund.

Altersstufe

Bedenken Sie bei der Wahl des Futters immer auch das Alter des Hundes. Das ist sehr wichtig, denn Welpenfutter enthält beispielsweise viele Kalorien, Proteine, Vitamine und Mineralien, welche für die gesunde Entwicklung des Tieres notwendig sind. Futter für erwachsene Hunde enthält diese Inhaltsstoffe in geringerem Maße und andere in höherem. Welpen, die Futter für erwachsene Hunde fressen, erhalten nicht die richtige Ernährung. Erwachsene Hunde, die Welpenfutter fressen, können übergewichtig werden. Ältere Hunde benötigen Seniorfutter, das leichter zu verdauen ist.

Die Wahl des Futtertyps

Bei Hundefutter stellt sich meist die Frage: Ist es besser ist Nassfutter (in Dosen) oder Trockenfutter zu verfüttern? Die Antwort: Es hängt vom Hund ab! Lesen Sie hier mehr über die Entscheidung für Nass- oder Trockenfutter.

Das sorgfältige Prüfen der Zutaten

Hochqualitative, gesunde Hundefutter erfordern hochqualitative Zutaten, welche essentiell sind, um die Gesundheit Ihres Hundes zu unterstützen. Die Wahrheit hinter sog. "wirtschaftlichen" Marken ist, dass sie möglicherweise billige Zutaten enthalten, die nicht so leicht zu verdauen sind, wie ihre erstklassigen Entsprechungen. Demnach bieten sie Ihrem Hund nicht die optimale Ernährung. Auch wenn sie technisch den gesetzlichen Bestimmungen für Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinanteil entsprechen, liefern diese Futter evtl. weniger Energie und geringwertigere Proteine. Daraus kann folgen, dass gesunde Nährstoffe nicht aufgenommen werden, während sie das Verdauungssystem Ihres Hundes passieren. Das bedeutet, dass Sie Ihrem Hund größere Mengen an weniger hochwertigem Futter geben müssen, um denselben Nährwert zu erreichen, wie bei der Verabreichung einer kleineren Portion Premiumfutter. Genau genommen sparen Sie auf lange Sicht Geld, wenn Sie erstklassiges, hochwertiges Futter kaufen.

Wenn Sie ein gesundes Hundefutter kaufen wollen, sollten Sie immer die Liste der Inhaltsstoffe lesen und bedenken, dass die Zutaten gesetzlich nach Gewicht aufgelistet sind. Proteine wie Fleisch, Hühnchen, Fisch und Eier sollten als erster oder zweiter Bestandteil auf der Verpackung gelistet sein. Fleisch, Hühnchen, Fisch und Eier haben einen hohen biologischen Wert, d.h. sie haben einen hohen Anteil an Proteinen in Form von verdaulichen, verwertbaren Aminosäuren.

Vergleich der Garantierten Analyse

Prüfen Sie auch die Garantierten Analysen auf der Verpackung, diese entsprechen den Zutatenlisten, aber die gelisteten Anteile in diesem Bereich sind auf "Fütterungsbasis" berechnet und beziehen den Feuchtigkeitsanteil des Futters nicht mit ein.

Nass- oder Dosenfutter haben in der Regel einen größeren Feuchtigkeitsanteil (bis zu 80%)als Trockenfutter, welche sogar nur 6% Feuchtigkeit enthalten können. Um die Menge einer Zutat in einem Futter zu berechnen oder um einen Vergleich zwischen Marken bzw. Nass- und Trockenfutter aufzustellen, werden die Berechnungen auf die Trockenmasse bezogen. Diese Angaben sind sinnvoll, wenn sie mit Nährwerttabellen verglichen werden, die von diversen Kontrollorganen für Hundefutter bereitgestellt werden.

Regulierungsbehörde

Versichern Sie sich, dass das Hundefutter, welches Sie ausgewählt haben, von einer Regulierungsbehörde Ihres Landes anerkannt ist. Auf der Verpackung sollte eine Stellungnahme oder ein Siegel zu finden sein, um abzusichern, dass das Futter entsprechend getestet und genehmigt wurde. So wird gewährleistet, dass alle Inhaltsstoffe, die Garantierte Analyse und die Trockenmasseberechnung überprüft wurden und richtig sind.

Futter schrittweise wechseln

Wenn Sie die Hundefuttermarke Ihrer Wahl gefunden haben, führen Sie die Futterumstellung für Ihren Hund langsam aus. Das ist wichtig, weil ein plötzlicher Futterwechsel zu Änderungen der Magen-Darm-Flora Ihres Hundes führen kann, welche Störungen des Magen-Darm-Traktes hervorrufen können.

Um diese Probleme zu umgehen, wechseln Sie das Futter langsam innerhalb von 7 bis 10 Tagen. Am besten funktioniert das, indem Sie kleine Portionen des neuen Futters unter das alte mischen. Beginnen Sie mit 1/4 neuem Futter und 3/4 altem Futter für 3 Tage. Anschließend gehen Sie für die nächsten 3 Tage zu einer 50:50 Mischung über. Wenn keine Probleme auftreten verfüttern Sie eine Mischung aus 75% neuem Futter und 25% altem Futter. Wenn Ihr Haustier die Umstellung gut bewältigt, sollten Sie nur noch das neue Futter verabreichen können. Sollten Sie auf Probleme stoßen, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

Nachdem Sie Ihr Hundefutter überprüft haben, um sicher zu stellen, dass es nährstoffmäßig in Ordnung ist, beobachten Sie Ihren Hund und beurteilen Sie seine bzw. ihre Verfassung nach einem Monat. Ein glänzendes Fell, ein guter körperlicher Zustand (kein Über- oder Untergewicht), klare Augen und viel Energie sprechen dafür, dass Sie bei seiner bzw. ihrer Ernährung die richtige Wahl getroffen haben.