Nahrungsmittel, die für Hunde schädlich sind


Gesundheitsschädlich

Wir alle lieben unsere Hunde und verwöhnen sie gerne mit besonderen Leckerlis. Oftmals kann es verlockend sein, ihnen einige Essensreste oder Süßigkeiten, die für Menschen sind, zu geben. Solange dies in Maßen geschieht, wird es im Allgemeinen keine Probleme bereiten. Dennoch ist es sehr wichtig sich darüber bewusst zu sein, mit was wir unsere geliebten Hundegefährten füttern. Denn sie sind physiologisch gesehen ganz anders als wir und manche "unschuldigen" Abfälle und Süßigkeiten können zu gefährlichen Gesundheitsproblemen und sogar zu tragischen Ereignissen für den unwissenden Hundehalter führen.

1. Xylitol

Xylitol ist ein weit verbreiteter Inhaltsstoff in vielen Lebensmitteln für Menschen, der auch in vielen zuckerfreien Produkten, u.a. in Gebäck und Kaugummis, vorkommt. Auch wenn Sie Ihren Hund nur kleine Mengen davon fressen lassen, kann dieses künstliche Süßungsmittel Blutzuckerabweichungen, Leberversagen und Krampfanfälle hervorrufen oder sogar den Tod herbeiführen. Die Symptome können zwischen 30 Minuten und 12 Stunden nachdem das Süßungsmittel gefressen wurde auftreten. Eine schnelle Behandlung ist unbedingt erforderlich, um Todesfälle zu verhindern.

2. Schokolade

Schokolade

Obwohl sich die meisten Hundeliebhaber heute darüber im Klaren sind, dass Schokolade einfach "nicht gut für Hunde ist" (dank der Oreo-Werbung), ist sie genau genommen ziemlich schädlich sowohl für Hunde als auch für Katzen. Fakt ist, je höher der enthaltene Kakaoanteil, desto ernster können die Gesundheitsrisiken für Ihr Haustier sein. Das heißt, Zartbitterschokolade ist schädlicher als Milchschokolade, insbesondere die neuen Varianten mit 60 und 70 Prozent Kakaoanteil. Die schädliche Dosis hängt von dem Gewicht des Hundes ab. Je kleiner der Hund ist, desto größer sind die Risiken, wenn Schokolade aufgenommen wird. Jedoch ist Schokolade mit höherem Kakaoanteil auch für größere Hunderassen eine Gefahr. Gefährliche Schokoladenportionen können zu Nierenversagen, krankhafter Herztätigkeit und sogar zum Tod führen. Somit ist selbst die geringste Menge an Schokolade kein geeignetes Leckerli für Ihren Hund.

3. Weintrauben, Korinthen und Rosinen

Weintrauben und Rosinen

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Rosinen, Korinthen und Weintrauben bei manchen Hunden Nierenversagen auslösen können, das dauerhaft und gefährlich sein kann. Obwohl sich die Studien noch im Anfangsstadium befinden, haben sie gezeigt, dass nicht alle Tiere dafür anfällig sind und die Symptome nicht von der aufgenommenen Menge abhängen. So kann es sein, obwohl Ihr Hund jahrelang Weintrauben oder Rosinen gefressen hat und keinen Schaden daran genommen hat. Trotzdem wird es eine gute Idee sein, diese Lebensmittel in Zukunft doch lieber zu meiden.

4. Zwiebeln und Knoblauch

Knoblauch und Zwiebel

Zwiebeln und Knoblauch verstärken den Geschmack unserer Mahlzeiten und vielleicht sind Sie der Ansicht, dass Ihr Hund diesen Geschmack ebenfalls mag. Große Mengen an Zwiebeln und Knoblauch können jedoch ernsthafte Blutarmut verursachen, die lebensbedrohlich für Ihren Hund sein kann. Vermeiden Sie es deshalb besser, Ihren Hund mit Zwiebeln und Knoblauch zu füttern. Dasselbe gilt für alle Speisen, die Zwiebeln oder Knoblauch enthalten.

5. Rohe Eier

Rohe Eier enthalten Enzyme, die die Fähigkeit Ihres Hundes Biotin (ein Vitamin B-Komplex) aufzunehmen verringern, was zu Haut- und Fellproblemen führen kann. Rohe Eier können außerdem Salmonellen enthalten und genauso wie wir Menschen kann Ihr Hund eine Salmonellenvergiftung durchmachen, die gefährlich für ihn sein kann.

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund nach der Aufnahme von schädlichen Lebensmitteln krank wird:

Bei allen Vergiftungen oder der Aufnahme von giftigen Substanzen zählt jede Minute. Darum müssen Sie Ihren Tierarzt unverzüglich kontaktieren. Dazu sollte jederzeit sichergestellt sein, die Sie die jeweilige Notrufnummer außerhalb der Sprechzeiten zur Hand haben. Halten Sie so viele Informationen wie möglich parat, z. B. unter anderem, was Ihr Haustier gefressen hat sowie die geschätzte Menge und zu welcher Uhrzeit dieses Vorkommnis geschah. Diese Informationen können Ihrem Tierarzt dabei helfen, die Situation abzuschätzen und eine angemessene Behandlung für Ihren Hund zu gewährleisten.